Türkränze zur Hochzeit
Früher war es fast überall in Sachsen-Anhalt üblich – heute sieht man die traditionellen Türkränze zur Hochzeit nur noch in ländlichen Regionen.
Freunde und Verwandte des Brautpaares fertigten in wochenlanger Arbeit einen Kranz oder Boden für die Haustür des Paares. Dieser bestand aus Wacholder und wurde mit vielerlei Bändern geschmückt. Heute werden eher Papierblumen oder fertig gekaufte Kränze verwendet.
Frische Zweige müssen vorsichtig zu einem Bogen gebunden und geschmückt werden. Auch Silber- und Goldpaare bekamen solchen Türschmuck. Erst dann wurde den Nachbarn überhaupt die Tür für das Fest geöffnet.
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